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ALBA feiert Erfolg und hofft auf Rückkehr zweier Spieler

Berlin. ALBA Berlin hat in der Basketball-Bundesliga seinen zweiten Tabellenplatz gefestigt. Die Berliner siegten am Samstagabend daheim gegen den Mitteldeutschen BC am Ende souverän mit 91:71 (42:31). Der MBC bleibt trotz der Pleite auf Platz 14. Beste Berliner Werfer waren Dennis Clifford mit 18 und Joshiko Sabou mit 14 Punkten. Beim MBC waren vor 9235 Zuschauern Lamont Jones und Andrew Warren mit je 16 Zählern am treffsichersten. dpa

Entspannte Gesichter bei ALBA nach dem 91:71-Erfolg in der Basketball-Bundesliga gegen den Mitteldeutschen BC: „Wir haben zwar noch viel liegen lassen, aber von Anfang klar gemacht, dass es hier nichts zu holen gibt“, freute sich Manager Marco Baldi nach dem souveränen Heimsieg. „Wir hatten eine gute Intensität im Spiel“, fand Center Dennis Clifford, der mit 18 Punkten erfolgreichster Werfer war.

Besonders der Auftritt der jungen Aufbauspieler Stefan Peno (20) und Jonas Matisseck (18) erfreute die Verantwortlichen. „Sie haben ihre Aufgabe sehr gut gelöst“, fand Trainer Aito Garcia Reneses. Manager Baldi war vor allem vom Eigengewächs Matisseck begeistert: „Da geht einem das Herz auf, wenn ein Mattissek mitspielt als hätte er nie etwas anderes gemacht“.

Auch die nach ihren Verletzungspausen zurückgekehrten Bogdan Radosavljevic und Niels Giffey zeigten eine aufsteigende Form. „Das ist wichtig für uns, weil wir nun wieder mehr Optionen haben“, sagte Aito. Besonders Kapitän Giffey (elf Punkte, fünf Rebounds) spielte nicht nur einfach mit, sondern setzte vor über 9000 Zuschauern auch selbst wieder Impulse.

ALBA konnte mit dem Erfolg für das wichtige Eurocup-Spiel am Dienstag gegen Gran Canaria viel Selbstbewusstsein tanken. Das werden sie brauchen, denn dann geht es „um alles oder nichts“, wie Baldi meinte. ALBA hat noch zwei Gruppenspiele zu absolvieren. Und nur zwei Siege erhalten die Chance auf das Erreichen des Viertelfinales.

Möglicherweise kann ALBA wieder auf Spencer Butterfield und Peyton Siva zurückgreifen. Butterfield wird am Montag wieder ins Teamtraining einsteigen und könnte gegen Gran Canaria sein Comeback geben. Allerdings fehlte der US-Amerikaner zuvor sechs Wochen lang, Wunderdinge sind also kaum zu erwarten.

Bei Siva wollen die Berliner zunächst noch abwarten, wie die lädierte Schulter auf Belastung reagiert. „Er ist bei uns ein echter Führungsspieler. Es wäre schon sehr hilfreich, wenn er da wäre“, meinte Baldi. Und Siva fehlte bisher nur einige Tage, müsste sich also nicht wie Butterfield wieder mühsam zurückarbeiten.

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