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ALBA fehlt nach Gießen-Sieg noch der Rhythmus

Alba-Berlin-Spieler Luke Sikma zeigt die Richtung an. Foto: Soeren Stache/Archiv
Alba-Berlin-Spieler Luke Sikma zeigt die Richtung an. Foto: Soeren Stache/Archiv FOTO: Soeren Stache
Berlin. So richtig rund lief es bei Basketball-Bundesligist ALBA Berlin trotz des 88:66-Erfolges bei den die Gießen 46ers noch nicht. Nach zweiwöchiger Länderspielpause dominierten die Berliner zwar die Partie, machten jedoch auch viele Fehler. „Wir hatten nicht den besten Rhythmus, aber zum Glück war es genug, um das Spiel zu gewinnen“, fand Trainer Aito Garcia Reneses. dpa

„Das ist aber völlig normal“, wie Manager Marco Baldi erklärte. Denn in der Pause war das Team nie komplett. Einige Spieler kurierten zuletzt Verletzungen aus, andere waren bei ihren Nationalteams und spielten andere Systeme. „So kam es zu falschen Laufwegen und viele einfache Würfe wurden liegengelassen“, fuhr Baldi fort. Ein Zwischenspurt im zweiten Viertel genügte letztendlich den Berlinern gegen wacker kämpfende Gießener.

Besonders Leistungsträger wie Spencer Butterfield oder Luke Sikma gelang gegen Gießen nicht viel. „Normalerweise hat Sikma kein Problem damit, ein Viertel durchzuspielen, aber nach acht Minuten hat er schon gepumpt wie ein Wal“, sagte Baldi.

Die nächste Gelegenheit bekommen die Berliner schon am Dienstag. Dann empfängt ALBA im Eurocup das noch ungeschlagene Team von Kuban Krasnodar. In die Partie gegen die finanzstarken Russen geht ALBA nur als Außenseiter .„Das ist ganz gut für uns, dass jetzt ein Spiel kommt, dass wir nicht unbedingt gewinnen müssen. Da stehen wir nicht so unter Druck“, glaubt Baldi.

Als Tabellenzweiter in Gruppe C haben die Berliner beste Chancen die Top16-Runde zu erreichen. Krasnodar ist bereits qualifiziert.

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