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ALBA erwartet im Eurocup in Limoges einen Hexenkessel

Berlin. Wenn Basketball-Bundesligist ALBA Berlin am Dienstag (20.30 Uhr) im Eurocup beim elffachen französischen Meister CSP Limoges antritt, erwartet die Berliner eine schwere Aufgabe. „Sie kommen von ihrem Potenzial Krasnodar sehr nahe. Das wird sehr hart für uns“, warnte Sportdirektor Himar Ojeda. dpa

Nach der klaren 59:75-Niederlage in Krasnodar ist es für die Berliner das zweite Auswärtsspiel. Die Franzosen weisen bisher dieselbe Bilanz wie ALBA auf: ein Sieg und eine Niederlage. Für beide Teams könnte es ein wegweisendes Spiel sein. ALBA-Guard Spencer Butterfield kam im Sommer vom Ligakonkurrenten Nanterre und kennt deshalb die Franzosen gut. „Sie sind sehr heimstark. Uns erwartet dort ein richtiger Hexenkessel“, sagt er.

Die Berliner stellen sich auf eine sehr körperbetonte Partie ein. „Sie sind sehr athletisch und beweglich“, bemerkte Ojeda. Auch wenn ALBA als Außenseiter in die Partie geht, glauben die Berliner dennoch an ihre Chance. „Das würde uns einen großen Schub in Richtung nächster Runde geben“, sagte Butterfield.

Trainer Aito Garcia Reneses wird zum ersten Mal im Eurocup den vollständigen Kader zur Verfügung haben. „Das ist wichtig für uns, denn Limoges ist daheim nur schwer zu schlagen“, erklärte der Coach. Guard Joshiko Saibou sieht den „Schlüssel“ darin, ob ALBA in der Lage sein wird, die Intensität die gesamte Spielzeit hochzuhalten.

Die Eurocup-Gruppen in der Übersicht

ALBA Berlin Kader