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ALBA Berlin will sich gegen Jena aus dem Loch „rausgraben“

Albas Luke Sikma. Foto: S. Stache/Archiv
Albas Luke Sikma. Foto: S. Stache/Archiv FOTO: Soeren Stache
Berlin. Für Basketball-Bundesligist ALBA Berlin zählt am Samstag im Heimspiel gegen Science City Jena (18.00 Uhr) nur ein Sieg. Nach zuletzt vier Pleiten aus den letzten fünf Pflichtspielen stehen die Berliner unter Druck. „Wir wollen endlich wieder gut spielen. Und wenn du mal wieder mit 20 Punkten gewinnst, hast du automatisch auch wieder mehr Selbstbewusstsein“, fordert Kapitän Niels Giffey. dpa

Für ALBA geht es vor allem darum, den Rhythmus im eigenen Spiel wiederzufinden. Die Leichtigkeit und das Selbstvertrauen hatten zuletzt arg gelitten. „Das einzige was man machen kann, ist hart arbeiten und sich da als Mannschaft wieder rauszugraben“, findet Nationalspieler Joshiko Saibou. Die Lockerheit, die ALBA in dieser Saison so stark gemacht hatte, fehlte zuletzt.

Die vielen Rotationen im Spiel wegen verletzten Spielern haben ALBA den Spielrhythmus gekostet. „Einige wichtige Spieler mussten deshalb länger und auf anderen Positionen spielen, und das geht auf Dauer natürlich nicht spurlos an ihnen vorbei“, sagt Trainer Aito Garcia Reneses. So steckten Leistungsträger wie Luke Sikma, Spencer Butterfield oder Dennis Clifford zuletzt in einem kleinen Tief.

Deshalb ist es für Giffey auch besonders wichtig, dass möglichst schnell der gesamte Kader wieder gesund auf dem Parkett steht. „Denn das wird den größten Unterschied ausmachen“, meint er. Spielmacher Peyton Siva klagt nach seiner Gehirnerschütterung zwar immer noch über gelegentliche Kopfschmerzen, es geht aber von Tag zu Tag besser. Er soll gegen Jena wieder mehr Spielzeit bekommen.

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