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ALBA Berlin bezwingt Meister Brose Bamberg im Prestigeduell

Hickman (M.) versucht sich gegen Giffey (l.) und Luke Sikma (r.) durchzusetzen. Foto: Paul Zinken
Hickman (M.) versucht sich gegen Giffey (l.) und Luke Sikma (r.) durchzusetzen. Foto: Paul Zinken FOTO: Paul Zinken
Berlin. ALBA Berlin hat die Krise beim deutschen Meister Brose Bamberg verschärft. Der Hauptstadtclub setzte sich im Prestigeduell der Basketball-Bundesliga am Sonntag mit 81:75 (36:31) durch und festigte Platz zwei hinter Spitzenreiter FC Bayern München. Die Bamberger müssen nach der achten Saison-Niederlage hingegen um die Playoff-Qualifikation zittern. Die Franken verloren damit das vierte der vergangenen sechs Spiele in der Liga. Bei den Franken war Cheftrainer Andrea Trinchieri nach einer Schulteroperation zwar in der Halle, stand aber noch nicht wieder an der Seitenlinie. Bester Werfer für ALBA war Aufbauspieler Peyton Siva mit 25 Punkten. dpa

ALBA Berlin bleibt Spitzenreiter Bayern München auf den Fersen und hat die Krise bei Meister Brose Bamberg weiter verschärft. Am Sonntag gewannen die Berliner das Prestigeduell in der Basketball-Bundesliga gegen Brose Bamberg vor 11 431 Zuschauern mit 81:75 (36:31). „Gegen Bamberg zu gewinnen ist für uns besonders wichtig, um uns möglichst schnell für die Playoffs zu qualifizieren“, sagte Trainer Aito Garcia Reneses.

Für Bamberg war es bereits die achte Ligapleite, ALBA bleibt Tabellenzweiter. Beste Berliner Werfer waren Peyton Siva mit 25 und Luke Sikma mit 17 Punkten. Bei Bamberg traf Dorell Wright mit 17 Zählern am besten.

ALBA musste kurzfristig auf den an der Schulter verletzten Bogdan Radodsavljevic verzichten. Bamberg trat erneut ohne Trainer Andrea Trinchieri an der Seitenlinie an, der Italiener war aber in der Halle. Die Berliner hatten den besseren Start, lagen schnell 11:5 vorn. Doch verpassten es die Gastgeber ihren kleinen Lauf zu nutzen. Zu viele einfache Würfe wurden vergeben, so kam Bamberg bis Ende des ersten Viertels wieder auf 19:20 heran. „Wir hatten zu viele Ballverluste am Anfang und haben ALBA oft zu einfach den Ball gegeben“, beklagte Bambergs Co-Trainer Ilias Kantzouris.

Das ALBA-Team kam auch besser aus Pause. Mitte des dritten Viertels brachte Akeem Vargas ALBA dann erstmalig zweistellig in Führung (50:39). Bamberg tat sich weiter schwer gegen die intensive Berliner Deckung. So zogen die Gastgeber bis Ende des dritten Viertels auf 65:51 davon.

Doch die Gäste starteten mit einem 11:2-Lauf ins letzte Viertel und kämpften sich so wieder zurück. Der Berliner Vorsprung schmolz, weil nun ALBA im Angriff zu viele Fehler machte. Bis auf drei Punkte kam Bamberg heran (66:69). Es wurde eine Zitterpartie. Mit einem verwandelten Drei-Punkt-Wurf sorgte der überragende Peyton Siva 20 Sekunden vor Ende mit dem 80:74 für die Entscheidung. „In der Tabelle ist alles sehr eng. Deshalb ist es sehr wichtig, solche Spiele gegen direkte Konkurrenten zu gewinnen“, sagte ALBA-Kapitän Niels Giffey.

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