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Acht Jahre Haft für Rasierklingen-Angriff auf Chefin

Ein Justizbeamter in der JVA Cottbus. Foto: Patrick Pleul/Archiv
Ein Justizbeamter in der JVA Cottbus. Foto: Patrick Pleul/Archiv FOTO: Patrick Pleul
Cottbus. Wegen einer lebensgefährlichen Attacke auf seine Chefin ist ein 39-jähriger Mitarbeiter eines Friseursalons in Herzberg (Elbe-Elster) zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil erging nach Angaben von Gerichtssprecher Frank Merker am Montag wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung. Der aus Syrien stammende Mitarbeiter habe die arg- und wehrlose Frau heimtückisch mit einem Schnitt in den Hals schwer verletzt, als sie auf einer Liege lag, urteilte das Gericht. Zuvor habe der Mann die Chefin aufgefordert, sich von ihm massieren zu lassen. dpa

Das Gericht wertete das reuige Geständnis des Mannes als strafmildernd. Laut dem Urteil hatte die Chefin den Mann gefördert und ihm auch eine Wohnung besorgt. Doch als der 39-Jährige Drogen nahm und bei der Arbeit nachlässig wurde, habe die Frau ihn zur Rede gestellt. Tags darauf kam es zu dem heimtückischen Angriff.