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| 09:21 Uhr

550 „Reichsbürger“ in Berlin: 130 davon Rechtsextremisten

Eine preussische Flagge hängt in einer Wohnung in Berlin Moabit. Foto: Paul Zinken/Archiv
Eine preussische Flagge hängt in einer Wohnung in Berlin Moabit. Foto: Paul Zinken/Archiv FOTO: Paul Zinken
Berlin. Die Zahl der sogenannten Reichsbürger ist in Berlin in diesem Jahr weiter gestiegen. Ende März seien 550 Menschen als Anhänger der Reichsbürgerbewegung bekannt gewesen, antwortete die Senatsinnenverwaltung auf eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Tom Schreiber. dpa

130 davon wurden als Rechtsextremisten eingestuft. 2017 waren es noch 500 Reichsbürger. Im Jahr davor lag die Zahl bei 400.

Über konkrete Anwerbeversuche der „Reichsbürger“-Szene sei nichts bekannt, so der Senat. Das gleiche gelte für mögliche Treffpunkte. „Wichtigstes Instrument zur Verbreitung der Reichsbürgerideologie und somit auch zur Gewinnung von Sympathisanten und Interessenten ist das Internet.“

„Reichsbürger“ erkennen die Bundesrepublik Deutschland nicht als Staat an. Sie behaupten stattdessen, das Deutsche Reich (wahlweise das Kaiserreich oder das „Dritte Reich“) bestehe bis heute fort.