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32 Berliner Sporthallen wieder in Betrieb

Schülerinnen laufen in der Rudolf-Harbig-Halle. Foto: Paul Zinken/Archiv
Schülerinnen laufen in der Rudolf-Harbig-Halle. Foto: Paul Zinken/Archiv FOTO: Paul Zinken
Berlin. Von den 63 in der Flüchtlingskrise belegten Sporthallen in Berlin sind nach Angaben des Landessportbunds 32 wieder im Betrieb. Weitere elf sollen im ersten Quartal 2018 zurückgegeben werden. „Wir erwarten, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen, damit die Hallen schnellstmöglich wieder für den Sport zur Verfügung stehen“, sagte LSB-Vizepräsident Thomas Härtel, der für die Sportinfrastruktur zuständig ist. dpa

Es sei laut Härtel aber zu befürchten, dass die Sanierung der Hallen, länger dauert als geplant war. „Aufgrund der Auftragslage bei den Baufirmen gibt es Kapazitätsengpässe“, erklärte er. Er hoffe dennoch, dass die Sanierung der Hallen Mitte 2018 abgeschlossen sein wird. Das sei wichtig, „denn über 50 weitere Berliner Sportanlagen können wegen Baufälligkeit oder laufenden Sanierungsarbeiten derzeit nicht genutzt werden.“

Seit anderthalb Wochen kann die Rudolf-Harbig-Halle nach mehr als zwei Jahren wieder vom Schul-, Breiten- und Leistungssport genutzt werden. Bis Mai 2016 waren zeitweise 1500 Menschen in der Halle untergekommen, anschließend war sie für 3,76 Millionen Euro saniert worden. Der Senat hatte den Clubs, die von einer Hallen-Schließung betroffenen waren, rund eine Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um finanzielle Verluste auszugleichen.

Stand der Hallensanierung

Link LSB zur Hallen-Wiedereröffnung