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300 Gegner von Massentierhaltung demonstrieren in Berlin

Berlin. Mahnwache mit toten Tieren: Rund 300 Menschen haben am Samstag am Brandenburger Tor in Berlin gegen Massentierhaltung protestiert. Die grau und schwarz gekleideten Demonstranten hielten eine eineinhalb Stunden lange stumme Mahnwache. Einige hielten Fleisch von Ferkeln, Enten, Kaninchen, Puten und Hühnern in den Händen. „Noch lange vor dem Schlachthof sterben jedes Jahr Hunderttausende Tiere qualvoll durch die miserablen Zustände in der Massentierhaltung“, sagte Katharina Weiss, Sprecherin des Vereins „Animal Equaliy Germany“. dpa

Vielen Menschen sei nicht bewusst, unter welchen Umständen Tiere gezüchtet werden, die als Lebensmittel in die Läden kommen. „Wir wollen das Verborgene in die Öffentlichkeit tragen“, erklärte Weiß. Oft würden Tiere ganz bewusst überzüchtet. „Dieses unvorstellbare Tierleid ist es, was die Fleischindustrie vor den Verbrauchern zu verbergen versucht.“

Die Teilnehmer kamen nach Angaben der Organisatoren aus ganz Deutschland. Laut Polizei gab es keine Zwischenfälle.