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19-Jährige ermordet: Angeklagter schweigt zunächst

Der Eingang des Kriminalgerichts Moabit in Berlin. Foto: Britta Pedersen/Archiv
Der Eingang des Kriminalgerichts Moabit in Berlin. Foto: Britta Pedersen/Archiv FOTO: Britta Pedersen
Berlin. Sechs Monate nach der Tötung einer 19-Jährigen in Berlin-Reinickendorf steht der mutmaßliche Mörder vor dem Landgericht. Der 27-Jährige schwieg zum Prozessauftakt am Freitag. Er soll die Geschädigte, die mit seiner Verlobten gut befreundet war, in einem Waldstück zunächst sexuell attackiert haben. Nachdem sie den Angriff abwehren konnte, habe er die 19-Jährige zur Verdeckung der versuchten Vergewaltigung erstochen, heißt es in der verlesenen Anklage. Nach mehreren Stichen in den Hals sei die Frau innerhalb kürzester Zeit verblutet. dpa

Der Angeklagte, der wenige Stunden nach dem Verbrechen im Mai 2017 verhaftet worden war, soll bei der Polizei geständige Angaben gemacht haben. Er werde sich „heute noch nicht äußern“, erklärte der Mann nun. Seine beiden Verteidiger kündigten am Rande der Verhandlung an, dass sie für ihren Mandanten möglicherweise am zweiten Prozesstag am 22. November eine Erklärung verlesen werden.