Ein gemeinsames Strategiepapier zur Belastung der Flüsse Spree, Schwarze Elster und Lausitzer Neiße durch den Bergbau solle weiterentwickelt und dabei Sachsen hinzugewonnen werden.

Zudem seien verbesserte Prognosemodelle im Gespräch, erklärte Gerber. Und Bergbau-Unternehmen sollen gebeten werden, Maßnahmen zur Steuerung von Wassermengen und mögliche neue Verfahren zur Sulfat-Abtrennung zu prüfen oder deren Entwicklung zu unterstützen. Das Sulfat-Problem ist auch auf ehemalige Tagebaue zurückzuführen.

Wasserversorgungsbetriebe, Wasser-Experten und Umweltschützer fordern Maßnahmen gegen erhöhte Sulfat-Werte. Hintergrund ist die Befürchtung, dass bei weiter steigenden Werten in der Spree auch Trinkwasser der Millionenstadt Berlin gefährdet sein könnte. Derzeit werden die Grenzwerte laut Landesbergbauamt eingehalten.