Die meisten Leitungen liegen schon in der Erde.

Von dem 36 000 Kilometer langen Verteilnetz hängen noch etwa 50 Kilometer Strommasten. Weitere vier Kilometer werden nun in Lichtenberg abgehängt und durch Erdkabel ersetzt. Die Hochspannungsleitung vom Umspannwerk Wuhlheide bis zur Schlichtallee soll bis 2018 durch Erdkabel ersetzt werden, sagte Stromnetz-Geschäftsführer Thomas Schäfer.

Er gab dazu am Donnerstag mit Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) den Startschuss. "Stromleitungen sind Lebensadern für unsere Stadt, aber oberirdische Leitungstrassen passen nicht zu Berlin", sagte Geisel. Wo Masten fallen, werde auch Platz für Wohnungen frei.

Ganz frei von Strommasten wird das Berlin-Panorama aber nicht, denn neben dem Verteilnetz gibt es noch Freileitungen des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz auf Berliner Stadtgebiet, etwa im Ostteil und in Charlottenburg. Diese haben eine Gesamtlänge von 43 Kilometern.