Pasionek, Stellvertreter des Justizministers und Generalstaatsanwalts Zbigniew Ziobro, sah nach eigenen Angaben keine Möglichkeit. "Es gab viele Ungereimtheiten", sagte er. Bei dem Absturz eines polnischen Regierungsflugzeugs über dem russischen Smolensk waren am 10. April 2010 insgesamt 96 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen auch der damalige polnische Präsident Lech Kaczynski.

Wie "Radio Zet" weiter berichtete, wollen die Ermittler in der nächsten Zeit Gespräche mit den Opferfamilien führen. Sollten diese einer Exhumierung nicht zustimmen, liege die letzte Entscheidung bei den Ermittlern. Die nationalkonservative Regierung lässt neue Smolensk-Ermittlungen führen, da sie ein Unglück nach menschlichem Versagen anzweifelt.