Die Flughafengesellschaft hat demnach mit 79 Unternehmen Verträge über Einzelhandel, Gas-tronomie, Automatenbetrieb, Autovermietung, Parkraumbewirtschaftung und sonstige Dienstleistungen sowie Werbestandorte abgeschlossen. Mit der Mehrheit der betroffenen Firmen hat der Flughafen nach Angaben des Wirtschaftsministeriums vom Vorjahr Ersatzlösungen gefunden. So seien Mietflächen am Flughafen Tegel geschaffen worden oder Vertragslaufzeiten geändert worden.

Der BER sollte im Oktober 2011 seinen Betrieb aufnehmen. Derzeit planen die Betreiber eine Eröffnung 2017. Vor dem BER-Ausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses soll am 12. Februar Brandenburgs Ex-Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) als Zeuge zum BER-Debakel im "Kreuzverhör" aussagen, schreiben die "Potsdamer Neuesten Nachrichten" unter Berufung auf den Ausschuss. Er war viele Jahre Vize-Aufsichtsratschef der Flughafengesellschaft, einige Monate auch Chef des Gremiums.