Demnach begannen am Samstag Messungen im Raum Beeskow-Reudnitz. Mithilfe von Schallwellen sollen Größe und Ausdehnung der vermuteten Gaslagerstätte ermittelt werden. Dazu werden große Fahrzeuge überwiegend auf Wirtschaftswegen eingesetzt. "Seismische Untersuchungen sind für Mensch und Tier ungefährlich", betonte das Unternehmen. Die Brandenburger Bündnisgrünen wiesen angesichts der Untersuchungen erneut darauf hin, dass Bürger bei solchen Projekten stärker einbezogen werden sollen. "Die Auswirkungen auf die Umwelt müssen künftig in einer Umweltverträglichkeitsprüfung untersucht und die Bürgerinnen und Bürger im Genehmigungsverfahren gehört werden", sagte Sabine Niels, Sprecherin für Bergbaupolitik der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen am Sonntag. Landesvorsitzender Benjamin Raschke sagte, die Beteiligung der Bürger sei noch nicht ausreichend. Das liege vor allem an dem bundesweit geltenden und veralteten Bergrecht, in dem die Mitwirkung der Bürger keine Rolle spiele. "Wir fordern, dass das Bergrecht auf Bundesebene grundlegend modernisiert wird." Die Bayerngas GmbH wurde im Jahr 1962 gegründet. Im Jahr 2011 verkaufte Bayerngas nach eigenen Angaben 71 Milliarden Kilowattstunden Gas.