Möglicherweise werde man sich auch um Bundesgelder bemühen.

Ende Oktober war bekanntgeworden, dass es keine EU-Gelder für einen Neubau des Kunstarchivs geben wird. Seit Jahren ringt Beeskow (Oder-Spree) um einen neuen Aufbewahrungsort für rund 23 000 Werke aus der DDR. Den Entwurf hatte im vergangenen Jahr der Architekt Max Dudler geliefert, die Kosten waren mit rund zehn Millionen Euro veranschlagt worden.

„Wir haben sicherlich einen Rückschlag erlitten“, erklärte Beeskows Bürgermeister Frank Steffen (SPD). Die Stadt südostlich von Berlin ist Bauherrin. Dennoch sei das Projekt keinesfalls zu den Akten gelegt, betonte das Stadtoberhaupt. Auch Steffen betonte, dass nun weitere Fördertöpfe geprüft werden müssten.

Das bereits bestehende Kunstarchiv in Beeskow, das sich als Dokumentationsstelle zur Bildenden Kunst in der DDR versteht, ist zu klein. Geplant ist, dass auf der denkmalgeschützten Burg der Neubau mit rund 3000 Quadratmeter Nutzfläche entstehen soll.