Hintergrund seien entsprechende Veranstaltungen, die am Freitagabend in mindestens 31 von bundesweit 33 Paketzentren geplant seien, berichtete ein Verdi-Sprecher am Mittwoch. Betroffen von den ab 1800 Uhr angesetzten rund dreistündigen Betriebsversammlungen sei damit das „Hauptzeitfenster“ für die Paketbearbeitung, hieß es. Die Auswirkungen des erwarteten „Paketstaus“ seien dann am Folgetag zu spüren.

Eine Post-Sprecherin wies auf Anfrage darauf hin, dass das Unternehmen Verzögerungen an einzelnen Standorten nicht ausschließen könne. Man werde jedoch alles tun, um Paketsendungen so schnell wie möglich an die Empfänger zuzustellen. Bei den Betriebsversammlungen wollen die Post-Beschäftigten gegen die aus ihrer Sicht zu hohe Zahl von befristeten Arbeitsverträgen protestieren. Das Unternehmen wies die Darstellung zurück.