„Er wurde auf Grund der ersten Ermittlungsergebnisse beurlaubt“, bestätigte Ministeriumssprecher Andreas Schumann in einem Pressebeitrag. Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt seit Jahresbeginn.
Es besteht der Verdacht, dass der Beamte von 1998 bis 2002 während der Arbeitszeit für einen von ihm geleiteten Verein tätig war. Zudem soll der 58-Jährige Mitarbeiter aus seinem Referat während der Arbeitszeit für den Verein eingesetzt haben.
Nach dem Zeitungsbericht will die Staatsanwaltschaft gegen den Mann Anklage wegen Untreue erheben. Von der Justizbehörde war dazu vorerst keine Bestätigung zu erhalten. Sollten sich die vom Korruptionsbeauftragten des Ministeriums erhobenen Vorwürfe bestätigen, drohen dem Mann eine Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren. (dpa/ta)