Bayerns Ministerpräsident begrüßt die G7-Gäste am Münchner Flughafen. Den Anfang macht in der Früh US-Präsident Barack Obama, es folgen über Stunden verteilt andere Gipfelteilnehmer. Der rote Teppich steht bereit - und Bürger in traditioneller bayerischer Tracht.

Wege: "Wir sind durch die Berge gewandert und haben spontan die B2 getroffen" - das sagte am Sonntagvormittag ein Demonstrant, der an der Sitzblockade auf der Bundesstraße 2 in der Nähe von Schloss Elmau teilgenommen hatte.

Tradition: Zuzeln oder Schneiden? US-Präsident Barack Obama entscheidet sich in Krün beim Weißwurstfrühstück mitsamt Weißbier für Letzteres. Der kleine Ort hat sich für den hohen Besuch herausgeputzt - sogar Schokoladenlinsen in den US-Nationalfarben werden verteilt

Kennedy: "Grüß Gott", sagt Obama in Krün. "Irgendjemand hat #Obama gewarnt, dass er in Krün besser nicht sagt: ,Ich bin ein Krüner'", twittert der Journalist Stephan Detjen vom Deutschlandradio - einer von Obamas Vorgängern, John F. Kennedy, sagte 1963 den legendären Satz: "Ich bin ein Berliner."

Heiße Luft: Vor dem Pressezentrum in Garmisch lässt die Nichtregierungsorganisation "One" Ballons mit den Gesichtern der Staats- und Regierungschefs aufsteigen. Ihr Forderung: Bei der Armutsbekämpfung "mehr als heiße Luft" produzieren.

Garmisch und Partenkirchen: Ein großer Teil des Gipfelgeschehens spielt sich in Garmisch-Partenkirchen ab - doch die beiden Ortsteile der Marktgemeinde verbindet eine veritable Rivalität. "Das ist wie Düsseldorf und Köln - nur schlimmer", erzählt ein Wirt aus Garmisch schmunzelnd. Zu den Olympischen Winterspielen 1936 wurden die beiden Orte zur Marktgemeinde zusammengelegt.