Außerdem sollen in dem geplanten Gebäudetrakt Räumlichkeiten für die Krankenpflegeschule sowie für die Ausbildung von Medizinisch-Technischen Laborassistenten entstehen.
Die entsprechenden Einrichtungen und Abteilungen sind bislang in mehreren über das Klinikgelände verteilten Altbauten untergebracht.
"Bei diesem 3. Bauabschnitt handelt es sich um eine Abrundung der bereits vollzogenen Neubaumaßnahmen", erklärt der Geschäftsführer der Oberlausitz-Kliniken gGmbH, Reiner E. Rogowski. So konnten bereits im Jahre 1998 die Chirurgische und die Hals-Nasen-Ohren-Klinik in ein neu errichtetes Gebäude einziehen, 2004 folgten die Medizinische Klinik (Innere Abteilung) und die Urologie. "Die derzeitige Ausstattung der Frauen- und Kinderklinik ist nicht mehr zeitgemäß, der bauliche Zustand hemmt die weitere Entwicklung", so der Geschäftsführer. Außerdem soll in dem Neubau der ständig steigenden Nachfrage niedergelassener Ärzte nach Praxisräumen in unmittelbarer Krankenhausnähe Rechnung getragen werden. Baubeginn soll im Herbst 2009 sein, die Inbetriebnahme ist für 2012 geplant.
Die Oberlausitz-Kliniken gGmbH zählt mit insgesamt 630 Betten an den Standorten Bautzen und Bischofswerda zu den Krankenhäusern der Regelversorgung in der ostsächsischen Region. "Unser Angebotsspektrum reicht allerdings weit darüber hinaus", erklärt Reiner E. Rogowski. So würden beispielsweise das Gefäßzentrum und das Schlaflabor am Standort Bautzen sowie die Brustkrebstherapie in Bischofswerda weit über den Landkreis Bautzen hinaus ausstrahlen.