Von Judith Melzer-Voigt

Lange Staus auf den Straßen sind an diesem Wochenende programmiert. Los geht es heute um 11 Uhr. Dann werden an der Anschlussstelle Neuruppin der A 24 die Auf- und Abfahrt in Richtung Berlin gesperrt. Diese müssen erneuert werden. Doch das ist nur der Auftakt. Die Polizei gibt Tipps, wie der größte Ärger vermieden werden kann.

Die Autofahrer in der Region erwartet die größte Einschränkung heute Abend ab 22 Uhr: Dann werden Teile der A 24 wegen Brückenbauarbeiten voll gesperrt. Das gilt bis Montag, 5 Uhr. Wer nach Berlin fahren möchte, für den gibt es ab Herzsprung und bis zur Anschlussstelle Neuruppin-Süd kein Durchkommen mehr.

In Neuruppin-Süd ist es aber möglich, auf die Autobahn zu fahren. Wer in Richtung Hamburg unterwegs ist, muss an der Anschlussstelle Neuruppin-Süd von der A 24 ab- und in Neuruppin wieder auffahren. Am Kreuz Oranienburg auf der A 10 geht nichts mehr.

Dort gibt es bis Montagmorgen auch eine Vollsperrung. Auf den Landesstraßen sieht es nicht besser aus: Die Kreuzung der L 16 mit der L 18 ist ab heute ebenfalls dicht. Dazu kommen eine Sperrung in Radensleben und eine Ampelregelung auf der B 167 in Wulkow. Zwischen Grieben und Herzberg geht es wegen Bauarbeiten nur langsam voran. Auf den Zug auszuweichen, bringt nichts: Beim Prignitz-Express gibt es zwischen Kremmen und Hennigsdorf ab heute, 21.30 Uhr, bis Montag, 0.15 Uhr, Schienenersatzverkehr.

Polizeisprecherin Ariane Feierbach empfiehlt, umsichtig zu fahren. „Achten Sie auch auf Autofahrer mit ortsfremden Kennzeichen. Und fahren Sie möglichst nicht nach Navi, sondern nach den Umleitungsschildern.“ Die Polizei wird nicht mit mehr Einsatzkräften vor Ort sein. Der Grund: „Der Verkehr wird sich durchaus verteilen. Einen möglichen Schwerpunkt kann man da nicht vorhersagen.“ Jeder Autofahrer sollte aber auf jeden Fall mehr Zeit einplanen.

Noch ein Problem: In Sachsen enden die Ferien. Von Rück­reiseverkehr ist deshalb auch dort auszugehen.