F ür das Einschlagen bieten die Forstbehörden wieder 135 Termine an 40 Orten, teilte das Ministerium in Potsdam mit. Unter fachlicher Anleitung kann ein schönes Exemplar im Wald ausgesucht werden. Für eine vorweihnachtliche Atmosphäre sollen Lagerfeuer, heißer Tee und Kaffee sowie Glühwein sorgen. Zudem habe die Forstverwaltung wieder Wildfleisch im Angebot sowie Kamin- und Brennholz. Bei den Bäumen ist nicht jeder Ast immer gerade, räumt das Ministerium ein. Dafür aber kommen sie aus dem heimischen Wald, sind frisch. Zudem kann das Baumholen als Ausflug für die Familie gestaltet werden.

Die Preise schwanken nach Art und Größe und können auch regional unterschiedlich sein. Allerdings müsse im Vergleich zum Vorjahr rund zwei Euro mehr für den laufenden Meter Baum bezahlt werden. Das Ministerium nannte folgende Richtwerte: Schwarzkiefer oder Kiefer: acht bis zehn Euro; Fichte oder Douglasie: 9,50 bis elf Euro; Stechfichte oder Küstentanne: 10,50 bis 11,50 Euro. Der Preis für Schmuckreisig pro Bund mit 2,5 Kilogramm sei mit rund fünf Euro konstant geblieben.

Die Forstbetriebe verdienen mit Weihnachtsbäumen eine ganze Stange Geld. Im vergangenen Jahr seien knapp 30 000 Bäume und 50 Tonnen Schmuckreisig verkauft worden. Die Einnahme habe rund 200 000 Euro betragen. In den vergangenen Jahren hätten Kiefern und Schwarzkiefern mit rund der Hälfte den größten Anteil am Verkauf, gefolgt von Fichte und Douglasie mit etwa 30 Prozent. Gewarnt wird vor „Eigeninitiativen“ beim Baumschlagen. Wer sich ohne Erlaubnis eigenmächtig in privaten oder staatlichen Wäldern bedient, der macht sich strafbar und wird angezeigt, kündigt das Ministerium an .