Ziel dieses Bündnisses ist eine Abkehr von der Braunkohleförderung und Verstromung in der Lausitz. Initiator der Aktion ist der Bauernbund Brandenburg, ein Verein privater Landwirte.

„Wir nehmen den Schwung der Anti-CCS-Bewegung mit an die Tagebaukante und schaffen einen zentralen Ort und Termin für den Protest“, kündigt Bauernbund-Geschäftsführer Reinhard Jung an. Der Reformationstag solle als alljährlich fester Termin des Tagebauwiderstandes etabliert werden. Zu den Unterstützern gehören Landtags- und Bundestagsabgeordnete von den Grünen und der CDU sowie die Präsidentin des Landeswasserverbandstages Brandenburg.

Zentrale Forderungen des Bündnisses sind ein verbindlicher Ausstieg Brandenburgs aus der Braunkohleverstromung, keine Genehmigung neuer Tagebaue sowie die Förderung erneuerbarer Energie in dezentralen, mittelständischen Strukturen. sim