"Die Fertigstellung 2004, im Jahr des voraussichtlichen EU-Beitritts Polens, ist nicht nur von hoher Symbolkraft, sondern ein praktischer Beitrag für das weitere Zusammenwachsen Europas", sagte gestern der Görlitzer Oberbürgermeister Rolf Karbaum. Finanziert wird das 3,1 Millionen Euro teure Vorhaben vom Land Sachsen, der Stadt Görlitz sowie aus EU-Mitteln.
Für die Wiedererrichtung der Verbindung der Städte Görlitz und Zgorzelec hatten sich beide Seiten mit Unterstützung von Kommunal-, Landes- und Bundespolitikern seit mehr als zehn Jahren engagiert. Sie hatten dabei auf die völkerverbindende Funktion und den symbolischen Charakter dieses "innerstädtischen" Grenzüberganges über eine EU-Außengrenze hinweg hingewiesen. Die Europastadt hofft nun auf noch engere Beziehungen und sieht die Brücke auch als touristischen Anziehungspunkt. (dpa/wie)