Gestern legten nach Angaben von verdi rund 200 Mitarbeiter der Straßenbauämter und Straßenmeistereien aus dem Raum Chemnitz und Zwickau für fünf Stunden die Arbeit nieder.
Auch Mitarbeiter des Landesamtes für Familie und Soziales sowie des Landesamtes für Finanzen beteiligten sich an einer Kundgebung vor dem Sitz der Straßenbauverwaltung in Schlema (Aue-Schwarzenberg). Für die letzte Maiwoche wurden weitere Warnstreiks in Ostsachsen angekündigt.
Die Gewerkschaft will eine Übernahme des im Februar mit Bund und Kommunen abgeschlossenen Tarifvertrags erreichen. Die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder waren Ende April gescheitert. Hauptstreitpunkt ist die Absicht der Länder, die Arbeitszeiten laut Gewerkschaft im Westen von 38,5 auf 40 Stunden und im Osten von 40 auf 42 Stunden zu verlängern.
"Arbeitszeitverlängerung ist wirtschaftlich unsinnig", sagte Sachsens DGB-Vorsitzender
Hanjo Lucassen in Bad Schle-
ma. (dpa/mb)