Behörden und Luftverkehrsbranche haben die Sicherheitskontrollen für Flugpassagiere und deren Handgepäck überarbeitet. Ziel sei, die Kontrolle effizienter und angenehmer zu machen, erklärten die Beteiligten am Dienstag. Das neue System geht an diesem Donnerstag am Flughafen Köln/Bonn in einen Testbetrieb und könnte danach möglicherweise auch an anderen Flughäfen zum Einsatz kommen.

Die innovative Sicherheitskontrollfläche "Easy Security" vereint den neuesten Stand der Technik mit Funktionalität und Ergonomie zu einem ganzheitlichen Konzept, heißt es. Es bleibe beim konstant hohen Sicherheitsniveau, betonen die Initiatoren des Bundesinnenministeriums und des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft. Sie haben Abläufe analysiert und optimiert.

Den Passagieren wird nicht nur die moderne, helle Optik mit viel Platz und gut erkennbaren Abläufen auffallen. "Easy Security" folgt dem Prinzip, dass jeder Fluggast grundsätzlich den Kontrollprozess in seinem eigenen Tempo durchlaufen kann, ohne andere Passagiere zu behindern oder selbst eingeschränkt zu werden.

Künftig können bis zu fünf Fluggäste gleichzeitig ihre Gepäckwannen am Band befüllen und individuell auflegen. Vorteil: Wer als Passagier gut auf die Kontrollen vorbereitet ist und seine Gegenstände im Handgepäck griffbereit hat, spart wertvolle Zeit. Wer hingegen mehr Zeit oder auch Unterstützung benötigt, kann diese stressfrei in Anspruch nehmen.