Nach fünfeinhalb Jahren sind Sanierung und Umbau der Verkehrsstation abgeschlossen, in die das Unternehmen mehr als 250 Millionen Euro investierte.
Der 1898 eröffnete Bahnhof im Zentrum der Elbestadt wird von einer Glasfaser-Teflon-Membran auf historischen Trägern überdacht. Das von Foster geplante High-Tech-Gewebe ist lichtdurchlässig, nicht brennbar und selbstreinigend. Die Membran, die die Halle auf einer Fläche von 25 000 Quadratmetern überspannt, kostete allein 77 Millionen Euro.
Das denkmalgeschützte Gebäude mit seiner einzigartigen Kombination aus Kopf- und Durchgangsbahnhof galt als architektonische Meisterleistung. Im Zweiten Weltkrieg wurde er stark zerstört, nur die stählerne Tragkonstruktion überstand die Bombennacht vom 13. Februar 1945. Danach wurde das Gebäude Schritt für Schritt wieder aufgebaut. Fosters erste Entwürfe hatten die Kuppel im Plan, ihre Realisierung galt aber lange als zu teuer. Die Bahn entschied sich später doch für eine Rekonstruktion nach historischem Vorbild, nachdem das fast 60 Jahre unter Dachpappe verborgene Kuppelgerüst freigelegt worden war. (dpa/mb)