Auch in den nächsten Tagen müsse mit hohen Belastungen gerechnet werden. Hauptursache für die erhöhte Konzentration seien geringere Windgeschwindigkeiten, die einen Austausch der Luft verhinderten, sowie Auto- und Industrieabgase.

Jeder zwanzigste Erzieher ist ein Mann

Nur jeder zwanzigste Erzieher in sächsischen Kindergärten ist ein Mann. Als Erzieher hätten im März dieses Jahres 25 529 Frauen und 998 Männer in 2780 Kindertagesstätten gearbeitet, teilte das Statistische Landesamt am Donnerstag in Kamenz mit. Die Zahl der Erzieher habe sich im Jahresvergleich um knapp vier Prozent erhöht, die der Kindergärten um knapp zwei Prozent. Im Durchschnitt seien die Erzieher 44 Jahre alt gewesen. Rund jeder dritte Erzieher habe schon das 50. Lebensjahr vollendet.

Polizei ermittelt Gullydeckel-Seriendieb

Die Polizei hat eine Serie von Gullydeckel-Diebstählen im Raum Riesa aufgeklärt. Von Mitte August bis Mitte Oktober waren in der Region 103 Gullydeckel, Regenwassereinläufe und eiserne Schachtabdeckungen verschwunden. Seit die Ermittler Mitte Oktober einen 24-Jährigen ins Visier genommen hätten, seien keine weiteren Abdeckungen abhandengekommen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der junge Mann verkaufte die Teile, um an Geld zu kommen. Seine Taten hätten Schäden in Höhe von 30 000 Euro verursacht.

Bad Schandau zur „Qualitätsstadt“ gekürt

Bad Schandau darf als erste sächsische Kommune den Titel „Qualitätsstadt“ führen. Der Kurort in der Sächsischen Schweiz setzte sich branchenübergreifend für mehr Servicequalität ein, teilte der Landestourismusverband am Donnerstag in Dresden mit. 15 Unternehmen in der Stadt wollen demnach künftig die Service- und Informationsqualität in Bad Schandau steigern, indem sie etwa ihre Öffnungszeiten verlängern, verstärkt Spielecken für Kinder anbieten oder Kunden die Wartezeit mit Getränken verkürzen. Bundesweit gibt es 14 „Qualitätsstädte“.

Helmholtz-Zentrum Dresden gründet Firma

Mit einer eigenen Firma will das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) Mittel für die Forschung erwirtschaften. Zudem sollten so die Großgeräte des Zentrums besser genutzt und der Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis beschleunigt werden, teilte das HZDR am Donnerstag mit. Die neue HZDR Innovation GmbH gehört je zur Hälfte dem Forschungszentrum und der Gesellschaft für Wissens- und Technologietransfer der Technischen Universität Dresden.