„Das ist auch für das Studio Babelsberg und alle, die in Deutschland am Zustandekommen des Films mitgewirkt haben, eine große Sache“, sagte Medienboard-Chefin Kirsten Niehuus der Deutschen Presse-Agentur. „Das war eine tolle Reise, auf die uns Steven Spielberg mitgenommen hat“, ergänzte Studio Babelsberg-Chef Christoph Fisser.

Niehuus mahnte jedoch, dass weitere Erfolge in Zukunft gefährdet sein könnten. Länder wie Italien oder Frankreich hätten massiv in ihrer Unterstützung für internationale Filmprojekte nachgelegt. Da könne Deutschland finanziell aktuell nicht mithalten. Es bestehe die Gefahr, dass große Produktionen nicht mehr hergeholt werden könnten.

Im vergangenen Jahr gingen vier Oscars an den vom Studio Babelsberg koproduzierten Film „Grand Budapest Hotel“. Insgesamt heimsten Filme, an denen das Studio seit 2002 beteiligt war, nach Fissers Angaben 15 Oscars und 46 Oscar-Nominierungen ein.