Geplant sei, Langzeitarbeitslose zu Kräften in der Pflege auszubilden. Die Mittel für das Programm sollten aus dem Europäischen Sozialfonds, von Bund und Land kommen. Über die konkrete Höhe der Summe würden noch Gespräche geführt, sagte er.

Baaske hatte zuvor vor drohenden Engpässen beim Personal gewarnt. "Ich habe große Sorge, ob in den nächsten 15 bis 20 Jahren genügend Pflegekräfte zur Verfügung stehen werden", sagte der Minister.

Derzeit arbeiteten im Land rund 18 000 Menschen in der Pflege. Weil die Gesellschaft immer älter werde, müsse sich diese Zahl bis 2030 etwa verdoppeln. Sozialminister Baaske sagte, er zweifele jedoch daran, ob es gelinge, ausreichend Menschen für eine Tätigkeit auf diesem Feld zu begeistern.