Vielmehr sollten die Kinder und Jugendlichen lieber mit Freunden und Freundinnen unterwegs in der Natur sein oder die "spannenden Tiefen eines guten Buchs" entdecken. Aber ob ein Potsdamer Politiker wirklich der richtige Ratgeber ist? Wer von der Tribüne in den Plenarsaal blickt, gibt sich schnell keinen Illusionen mehr hin: Selbstverständlich beschäftigen sich auch die Abgeordneten intensiv mit ihren Unterlagen, ihren Facebook-Profilen oder E-Mail-Postfächern, während sie den Reden lauschen. Günter Baaske würde vermutlich sagen: "Sie daddeln mit Smartphones und Laptops herum." Doch die Arbeit im Parlament wird dadurch nicht schlechter, im Gegenteil: Politisch interessierte Menschen können so oft in Echtzeit nachvollziehen, was ein Abgeordneter denkt. Wichtig ist es am Ende nur, mehrere Dinge parallel zu beherrschen: Facebook und die Politik. Oder eben "Whats app" und den Unterricht.