„In Brandenburg kommt ein großer Teil der Existenzgründer aus der Arbeitslosigkeit. Auch deshalb darf am Gründungszuschuss nicht gerüttelt werden“, sagte er.

Baaske will sich im Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag, wo der Gesetzentwurf der schwarz-gelben Regierung gelandet ist, weiter dafür einsetzen, dass der Rechtsanspruch auf Förderung einer Existenzgründung bestehen bleibt.

Im September hat der Bundestag mit den Stimmen von Union und FDP die Reform der arbeitsmarktpolitischen Förderinstrumente verabschiedet. Beim Gründungszuschuss sind Einsparungen von jährlich bis zu 1,3 Milliarden Euro geplant.

In Brandenburg unterstützen regionale Lotsendienste seit dem Jahr 2001 vor allem Arbeitslose bei der Existenzgründung.

Mehr als 8000 Unternehmen sind so entstanden. Den Lotsendiensten sei es maßgeblich zu verdanken, dass Brandenburg mit einer Selbstständigenquote von 12,3 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 10,9 Prozent liege, betonte Baaske.

Neben den regionalen Diensten gibt es einen speziellen „Lotsendienst für Migrantinnen und Migranten“ und an allen Hochschulen einen „Gründungsservice“.