Die Sperrung im Grenzgebiet hatten Sachsen und Tschechien nach einem sprunghaften Anstieg des Transitverkehrs vereinbart. Ausnahmegenehmigungen zum Befahren der Straße in der gesperrten Richtung werden weiterhin vergeben.
Das Lkw-Aufkommen ging laut Polizei um etwa 80 Prozent zurück. Am Vormittag wurden rund 20 Fahrzeuge angehalten, die unerlaubt auf der Strecke unterwegs waren. Die Fahrer, meist aus Ungarn oder Rumänien, mussten umkehren. An den Kontrollstellen wurden für lange Fahrzeuge Wendeflächen zum Rangieren asphaltiert.
Das Ziel, die Entlastung der Straße, sei mit der Sperrung erreicht worden, sagte der Vize-Landrat des Weißeritzkreises, Thomas Rechentin. Hinweise zu Ausweichrouten seien auf Autobahnen weiträumig ausgeschildert worden. Der Schwerlastverkehr auf der Bundesstraße 170 soll künftig über Neugersdorf und Schönberg geleitet werden.
Allein 2005 hatten 3,1 Millionen Lkw die westböhmischen Grenzübergänge passiert. Dies waren etwa 600 000 Fahrzeuge mehr als 2004. Viele Fahrer wollten über diese Strecke der Autobahn-Maut in Deutschland entgehen. Allein am Übergang Rozvadov/Waidhaus wurden 2005 rund 1,9 Millionen Lastwagen und damit eine Million mehr als noch 1998 gezählt. (dpa/mb)