100 Millionen Euro wurden in eine Fertigungshalle, ein neues Logistikgebäude und vier neue Montagelinien investiert. Die Zahl der Mitarbeiter verdoppelte sich auf 400. Bund und Land unterstützten die Investitionen mit Zuschüssen von zusammen 14,7 Millionen Euro.

Johnson Controls reagiert auf den wachsenden Markt für sogenannte AGM-Batterien. Bei der Technologie geht der Motor des Fahrzeugs bei einem Halt etwa an einer roten Ampel aus und wird dann automatisch wieder gestartet. Bis 2018 werden rund 80 Prozent aller in Europa hergestellten Nutzfahrzeuge mit diesen Batterien ausgestattet sein, weltweit könnte der Bedarf bereits 2017 auf 50 Millionen Stück anwachsen, sagte Europachef Holger Jetsets.

Johnson Controls, im Jahr 1885 gegründet, hat weltweit nach eigenen Angaben rund 168 000 Mitarbeiter und liefert seine Produkte - auch Innenausstattung sowie Heizung, Lüftung, Steuerung und Klimatisierung für Autos - in mehr als 150 Länder. Seit dem Jahr 2005 ist Zwickau der Hauptproduktionsort für die besonders leistungsstarken AGM-Batterien.