Den 2400 Interessenten für diesen Beruf stehen derzeit 242 gemeldete Stellen gegenüber, wie Karl Peter Fuß, Chef der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit, gestern in Chemnitz sagte. Der Beruf des Automechanikers gehöre nach wie vor zu den häufigsten Wünschen männlicher Schulabgänger.
Zur Halbzeit des Berufsbildungsjahres 2005/06 kämen im Durchschnitt 3,3 Bewerber auf eine Lehrstelle, sagte Fuß. Dies sei trotz rückläufiger Schulabgängerzahlen eine unbefriedigende Situation. Dabei stelle sich die Lage in Dresden mit 1,2 Bewerbern pro Stelle deutlich entspannter dar als in Riesa und Bautzen mit einem Verhältnis von 6:1.
Mit reichlich 19 000 Altbewerbern habe sich der Anteil der Lehrstellen Suchenden im zweiten oder dritten Anlauf noch weiter erhöht. (ddp/mb)