Wie die RUNDSCHAU bereits berichtete wird dieser Abschnitt aufwendig saniert und mit einer Asphaltschicht überzogen.

Bis zum Juli wird in Richtung Dresden je eine Fahrspur auf der Bauseite sowie auf der Gegenfahrbahn zur Verfügung stehen - bei entsprechender Einengung mit Tempolimit nach Berlin.

Im Anschluss wird die Betonfahrbahn in Richtung Berlin zur Baustelle, sodass die gesamte Pendlerstrecke zwischen den beiden Anschlussstellen bis Herbst ein Nadelöhr bildet.

Die Sanierung auf der 2001 neu gebauten Autobahn wurde notwendig, weil sich Stücke aus der Fahrbahn lösten und zur Gefahr für Autofahrer wurden. Die Ursache: eine Alkali-Kieselsäure-Reaktion, die das Betongefüge zerstört. "Wir schaffen es nicht, die Betonkrebs-Stellen zu sanieren, bevor sie zur Gefahr werden. Es sind einfach zu viele", verweist Bauüberwacher Thomas Mattuschka vom Landesbetrieb Straßenwesen vor allem auf den südlichen Berliner Ring. Zur Sanierung des gegenwärtigen Tempo-80-Bereiches auf der A 15 zwischen Boblitz und Vetschau komme der Landesstraßenbetrieb erst im Jahre 2018.