Die Dokumentation des Berliner Centrum Judaicum über das schwierige Verhältnis der DDR zu ihren jüdischen Bürgern wird morgen im Foyer des Landtages in Potsdam eröffnet, teilte die Parlamentsverwaltung gestern mit. Im Mittelpunkt stehen Konflikte jüdischer Einwohner mit der sowjetischen Besatzungsmacht und dem Staatsapparat der DDR.
Die Ausstellung dokumentiert anhand ausgewählter Biografien die politische Repression gegenüber vermeintlich und tatsächlich jüdischen Bürgern in Ostdeutschland, antijüdische Propaganda und Vorurteile im Alltag. Sie ist bis zum 10. Oktober im Landtag zu sehen.
(epd/das)