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Ausgezeichnet in die Badesaison

Die Gesundheitsbehörden kontrollieren bis zum September die Wasserqualität in Badeseen in einem genau festgelegten Rhythmus.
Die Gesundheitsbehörden kontrollieren bis zum September die Wasserqualität in Badeseen in einem genau festgelegten Rhythmus. FOTO: dpa
Potsdam/Dresden. Rechtzeitig mit dem offiziellen Start der Badesaison am Montag beschert Petrus in den nächsten Tagen zumindest zeitweise Temperaturen in Sonnenbad-Qualität. Doch wie sieht es mit der Wasserqualität der Badeseen in der Lausitz aus? "Ausgezeichnet", heißt es aus Potsdam und Dresden. Frank Hilbert

In Brandenburg gibt es rund 3000 Seen. 250 davon sind zum Baden ausgewiesen. Das Wasser wird daher dort regelmäßig überprüft. Bei Wassertemperaturen von zwölf bis 18 Grad Celsius wagen derzeit aber meist nur Abgehärtete den Sprung ins Nass.

Neben dem Bärwalder und dem Halbendorfer See in Sachsen erhielten auch alle EU-Gewässer in Südbrandenburg drei Sterne und damit eine "ausgezeichnete Wasserqualität" ohne mikrobiologische Beanstandung bescheinigt. Sie erfüllten alle EU-Kriterien, die nach den Badegewässerrichtlinien überwacht werden, teilte das Verbraucherschutzministerium in Potsdam am Montag mit.

Zuständig für die Wasserproben sind die Gesundheitsämter der Kreise und der kreisfreien Städte. Sie werden bis zum 15. September durchgeführt. Die Kriterien der Überwachung sind europaweit einheitlich.

Die Bewertung und Einstufung der Badegewässer erfolgt nach der brandenburgischen Badegewässerverordnung auf der Basis der Messergebnisse für die beiden mi krobiologischen Parameter "Intestinale Enterokokken" und "Escherichia coli" nach jedem Ende der Badesaison. Neben der Güte des Wassers - Sicht und Entwicklung der Algen - werden auch die Badestellen beurteilt. (mit dpa)

Eine Übersicht aller EU-Badeseen in Brandenburg und Sachsen gibt es unter

www.lr-online.de/badeseen2017

www.lr-online.de/seen2017