"Andere Dinge haben höhere Priorität", begründete Gerichtssprecher Werner Gröschel die Entscheidung am Donnerstag. Die zuständige Staatsschutzkammer müsse zunächst andere Verfahren abarbeiten, der Haftbefehl sei daher nach höchstrichterlicher Rechtsprechung nicht verhältnismäßig. Die Staatsanwaltschaft reichte gegen die Entscheidung Beschwerde ein, die das Oberlandesgericht allerdings verwarf.