Die sollen die zwischenzeitlich reduzierte Verkehrsprognose und die ursprünglich geplante vierspurige Ausbauvariante neu beurteilen. Im Sommer sollen die Ergebnisse vorliegen. Ende Januar hatte das Wirtschaftsministerium mitgeteilt, dass aufgrund einer veränderten Verkehrsprognose das letzte Teilstück schmaler als geplant ausfallen müsse. Das hatte zu Protesten in der Region geführt. Unternehmen und Bewohner der Region verlangen einen raschen vierspurigen Ausbau. "Es darf keine weiteren Verzögerungen geben. Die Fertigstellung der B178 ist lebenswichtig für die Wirtschaft und damit die Menschen unserer Region", sagte Wilfried Rosenberg vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft Oberlausitz.

Jüngste Prognosen gehen von einem sinkenden Verkehrsaufkommen bis 2025 aus. Statt wie bisher 17 500 Autos sollen demnach nur noch 12 500 Autos pro Tag auf der fertiggestellten Straße unterwegs sein. Dementsprechend müsse die vierspurige Variante auf drei Spuren reduziert werden, damit die Planungen später vor Gericht Bestand hätten, hieß es im Ministerium. Zudem wurde eine mögliche Verlegung der geplanten Trasse in Richtung Westen diskutiert.