R. Tolkiens Fantasiewelt geben, meint Regisseur Sir Peter Jackson. "Ich will nicht nie sagen, aber dies ist wahrscheinlich das letzte Mal, dass wir in Mittelerde unterwegs sind", sagte Jackson in einem Interview mit Radio Neuseeland. Die Nachlassverwalter des Autors seien da eisern.

Schärfere Bilder

durch neue Technik

Für die Trilogie wurde bei den Dreharbeiten eine neue Technik eingesetzt: „Higher Frame Rate“, kurz HFR, was frei übersetzt so viel heißt wie „Höhere Bilderrate“. Bislang werden Filme im Kino mit 24 Bildern pro Sekunde gezeigt. Bei HFR sind es 48 Bilder pro Sekunde. Viele Erfahrungen gibt es damit nicht. Einigen Zuschauern, die "Der Hobbit" in der HFR-Version gesehen haben wollen, soll Berichten zufolge schwindelig geworden sein. Nach Angaben von Jackson wird der Film weltweit auf 25 000 Leinwänden zu sehen sein.

Aus zwei Filmen werden nun drei Filme

Ursprünglich war "Der Hobbit" als Zweiteiler gedacht. Nachdem im Juli die Dreharbeiten beendet wurden und die Nachbearbeitung für das Kino begann, entschied Regisseur Peter Jackson, dass es einen weiteren Teil geben soll. Der dritte Teil wird sich auch auf das Material aus den Anhängen vom "Der Herr der Ringe" stützen und die 60 Jahre Zeit zwischen dem Hobbit und dem Ring-Abenteuer filmisch überbrücken. "Uns ist bewusst, dass große Teile von Bilbo Beutlins Geschichte wegfallen müssten, falls wir dieses wundervolle und komplexe Abenteuer nicht in voller Länge realisieren könnten", so Jackson. Für "Der Hobbit" werden sogar unveröffentlichte Szenen aus der Ringe-Trilogie verwendet. Der zweite Teil soll am 13. Dezember 2013 in die Kinos kommen, der letzte am 18. Juli 2014.