" Bereits nach seinem Ohrfeigen-Geständnis hatte sich Mixa in der vergangenen Woche öffentlich entschuldigt und erklärt, er bedauere das aufrichtig.Bernhard Ehler, der Sprecher des Priesterrates sagte: "Mixa hat eingesehen, dass die Dinge schiefgelaufen sind." Das Bistum befinde sich in einer schwierigen Situation, der Bischof sei in der Schusslinie. Gemeinsam mit dem Bischof sollen die erhobenen Vorwürfe "lückenlos aufgearbeitet werden". Dem Bischof sei offenbar lange Zeit nicht klar gewesen, dass aus einem "kleinen Feuer" ein Flächenbrand entstanden sei. Mixa habe versichert, sich an der Aufklärung zu beteiligen. Er habe inzwischen eine Münchner Rechtsanwaltskanzlei beauftragt, vor allem die Vorwürfe gegen ihn zu prüfen, er habe als Stadtpfarrer hohe Summen Stiftungsgelder satzungswidrig verwendet.Zusätzlich stehen immer noch acht eidesstattliche Erklärungen im Raum, in denen ehemalige Heimkinder und Zöglinge dem Bischof in dessen Zeit als Stadtpfarrer von Schrobenhausen (1975-1996) massive Prügelattacken vorwerfen. Mixa hatte zunächst alle Vorwürfe körperlicher Übergriffe auf Kinder "reinen Herzens" zurückgewiesen, nach zwei Wochen aber eingeräumt, mehrmals Ohrfeigen ausgeteilt zu haben. dpa/uf