Ob jedes im Haushalt eingeplante Vorhaben Bestand haben kann, werde von der Höhe des Einschnitts abhängen, sagte Finanzminister Horst Metz (CDU) gestern in Dresden.
Er werde Investitionen schonen, wo er könne. Möglicherweise reichten die bislang in Sachsen verwendeten Maßnahmen wie Haushaltssperre und Stellenstopp diesmal jedoch nicht aus. Er gehe davon aus, dass der Freistaat im Zuge der Steuerschätzung "drastisch kürzen" müsse.
Der Arbeitskreis Steuerschätzung wird am 13. Mai zusammentreten. Das Ergebnis der Schätzung will Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) am 15. Mai in Berlin vorstellen. (ddp/bra)