Die Polizei sperrte das Gelände großräumig ab und entdeckte rund um die Brücke noch zwölf weitere Flaschen, sagte ein Sprecher des Lagezentrums in Leipzig.

Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes aus Dresden wurden gerufen. Diese gaben am späten Nachmittag Entwarnung: Die Flaschen waren keinen Bomben, sondern hatten am Vorabend als Wegweiser für eine Studentenparty gedient. Die vermeintlichen Zünder waren demnach Akkus, die im Dunkeln für Licht sorgten.

Für die Partyveranstalter dürfte ihre Wegweiser-Idee allerdings noch großen Ärger bedeuten. Nicht nur gab es in Leipzig wegen der Sperrungen erhebliche Staus, sondern auch Straßenbahnen wurden ausgebremst. Durch den Einsatz von Polizei und Sprengstoffexperten seien zudem erhebliche Kosten entstanden, sagte der Polizeisprecher.