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Auf kalter Spur

FOTO: Archiv
Eberswalde/Cottbus. Angefangen hat es als eine literarische Fiktion. Im Jahr 2009 erfand der dänische Krimiautor Jussi Adler-Olsen seinen schrulligen Hauptermittler Carl Mork und übertrug ihm das neu gegründete Dezernat Q in Kopenhagen. Mork und sein flippiger Assistent Assad befassen sich damit, alte und nie aufgeklärte Fälle von besonderer Bedeutung neu aufzurollen. Die kurzweiligen Krimis gingen mehr als zehn Millionen Mal über den Ladentisch. In Brandenburg ist die literarische Idee Adler-Olsens inzwischen Wirklichkeit.

Axel Hetke ist keine Romanfigur, sondern ein erfahrener Kriminalist. Auf seinem Schreibtisch in Eberswalde stapeln sich die zum Teil arg verstaubten Akten und Asservate unaufgeklärter Kapitalverbrechen in Brandenburg aus vergangenen Jahrzehnten. Darunter sind auch unaufgeklärte Mordfälle aus der Lausitz, die einst die Menschen in der Region schockierten. Hetke und sein Team versuchen mit modernsten Aufklärungsmethoden, doch noch Licht in das Dunkel alter Verbrechen zu bringen.

RUNDSCHAU-Reporterin Simone Wendler hat sich gemeinsam mit Axel Hetke und Kriminalisten aus Südbrandenburg auf die bisher "kalten Spuren" der Vergangenheit begeben. In der RUNDSCHAU am Sonnabend berichtet sie über spannende Hintergründe und überraschende Erfolge und auch darüber, wie "kalte Spuren" zu "heißen", neuen Hinweisen werden.