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Auf der Grundlage von fake news

Am 13. Februar tritt in den USA der Nationale Sicherheitsberater Michael Flynn zurück.

Er soll zu einem Telefonat mit dem russischen Botschafter noch vor Antritt der neuen Regierung falsche Angaben gemacht haben. Zur gleichen Zeit hatte Präsident Obama neue Sanktionen gegen Russland verhängt. Die Sache ist Teil einer größeren Gemengelage, überschattet vom Verdacht, Donald Trump habe sich im Wahlkampf von Russland helfen lassen.

Präsident Trump hat laut "New York Times" und anderer US-Medien FBI-Chef James Comey gebeten, die Ermittlungen gegen Ex-Sicherheitsberater Flynn wegen dessen Russland-Kontakten einzustellen. Die Zeitung beruft sich auf ein Memo, das Comey zu einem Treffen mit Trump nach dem Rücktritt Flynns verfasst habe. Trump widerspricht prompt.

James Comey war also dem Verdacht nachgegangen, im Wahlkampf 2016 habe es Kontakte zwischen Trumps Team und Russland gegeben. Am 9. Mai wird der Chef-Ermittler entlassen. Offenbar will Trump die Ermittlungen unterdrücken. Der kontert: Comey habe "keinen guten Job gemacht".

Bei einem Treffen mit Moskaus Außenminister Sergej Lawrow soll der Präsident nach Berichten vom Montag dieser Woche allzu freimütig über brisante Geheimdienstinformationen geplaudert haben. Diesmal dementiert Russland: Bei den Berichten handele es sich um "fake news", schreibt Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Dienstag auf Facebook.

Tja. Diese Kolumne ist offensichtlich verfasst worden auf der Grundlage zahlreicher fake news. Also glauben Sie lieber nicht, was Sie hier gerade lesen. So wahr mir Gott helfe, nitschewo!