Nun ja. Hätten sich die Spitzen-Grünen bei der Spitzenkandidatur nicht entzweit, wäre das entsprechende Personal genauso im kleinen Kreis ausgekungelt worden - und die viel zitierte Basis der Partei hätte in die Röhre geschaut. Aber das nur nebenbei.

Für 2013 hoffen Rote und Grüne nun auf eine Neuauflag e ihrer Regierungskoalition. Dass Peer Steinbrück SPD-Kanzlerkandidat geworden ist, finden aber längst nicht alle Ökos toll. In seiner Zeit als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen hatte Steinbrück die Grünen in seiner Regierungsmannschaft nämlich immer wieder lustvoll gepiesackt.

Nach Ansicht von Künast ist das aber kein Hindernis für eine lichte gemeinsame Koalitions-Zukunft. Zum Beweis setzte sie sogar die Mathe matik außer Kraft: "Auch wenn ich 1,64 Meter groß bin und er 1,80 Meter, sind wir auf Auge nhöhe."