Darüber hinaus drohte Athen, auch andere Entscheidungen etwa über EU-Subventionen für Mitgliederstaaten zu blockieren. "Wir werden uns mit einigen dieser Staaten in den EU-Gremien wieder treffen, wenn Agrargelder verteilt werden oder wir ihren Beitritt befürworten sollen", sagte der griechische für die Migration zuständige Minister Giannis Mouzalas dem Sender der staatlichen Nachrichtenagentur Amna 104,9.

Auf die Frage ob er damit neben den Visegrad-Staaten Ungarn, Polen, Slowakei und Ungarn auch Serbien und Mazedonien meine, antwortete Mouzalas: "Die Warnung betrifft alle Staaten, die eine sehr antigriechische Haltung zeigen und sich äußerst rassistisch gegenüber Migranten verhalten."

Mazedonien drängt seit Langem in die EU. Heute sollte in Wien ein Treffen der Länder stattfinden, die entlang der Balkanroute liegen. Österreich hat Griechenland nicht dazu eingeladen. Athen protestierte auch dagegen heftig. Dieses Treffen in Wien sei "einseitig und absolut kein freundschaftlicher Akt".