Weltbank und UN bezeichnen jemanden als arm, der kaufkraftbereinigt weniger als 1,25 US-Dollar am Tag zur Verfügung hat. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden zählt diejenigen als armutsgefährdet, die weniger als 60 Prozent des nationalen Durchschnitts (Median) verdienen. In Deutschland liegt die Grenze für Singles damit bei netto 952 Euro im Monat. Auch die EU-Statistiker von Eurostat und die OECD ziehen die 60-Prozent-Schwelle heran.