Diese stammten jeweils aus der Jungsteinzeit (etwa 2500 v. Chr.) und der Bronzezeit (etwa 1000 v. Chr.), teilte das Landesamt für Archäologie am Montag mit.

Archäologen fanden Reste von Gruben sowie runde, in den Boden eingegrabene Getreidespeicher. Die Funde schlössen bisherige Forschungslücken der Besiedlungsgeschichte südlich von Dresden, hieß es.

Analysen könnten nun das genaue Alter der Besiedlung sowie Einblicke in die damalige Ernährungs- und Wirtschaftsweise ergeben. Seit Ende August forscht ein fünfköpfiges Archäologenteam im Vorfeld des Ausbaus der B 170, insgesamt wird eine Fläche von rund 3,8 Hektar entlang der Bundesstraße untersucht. Voraussichtlich Ende November sollen die Grabungen abgeschlossen sein.